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Are VR flight simulators the future of pilot training? - Banner

Sind VR Flugsimulatoren wirklich die Zukunft des Pilotentrainings?


Flugsimulatoren werden bereits seit über 80 Jahren im Flugtraining benutzt. In dieser Zeit gab es natürlich bereits eine Vielzahl an Durchbrüchen in der Flugtechnik. Virtuelle Realität (VR) startet nun eine neue Epoche des professionellen Flugtrainings, mit weitreichenden Konsequenzen für die Flugbranche.

Alle Piloten, von Kampffliegern über Piloten für kommerzielle oder private Flüge lernen seit fast einem Jahrhundert in Flugsimulatoren, virtuelle Realität wird nun aber verändern, wie wir angehenden Piloten das Fliegen beibringen. VR Flugsimulatoren haben das Potential, professionelle Flugtrainings viel günstiger zu machen und so die Flugsicherheit zu erhöhen, während die Schulen Kosten senken können. Selbst Mechaniker können hiermit lernen zu fliegen. Hier zeigen wir Ihnen, wie VR Flugsimulatoren die Luftfahrt verändern werden.

Heutige Flugsimulatoren

Are VR flight simulators the future of pilot training?
Are VR flight simulators the future of pilot training?

Ein Flugsimulator wird meistens gebaut, indem die Front eines Flugzeuges (das Cockpit) abgenommen wird und auf einem Hexapod platziert wird, damit es sich um sechs Grad drehen kann. Im Cockpit werden dann Bildschirme installiert, so dass die Piloten eine virtuelle Landschaft mit Landebahn etc. sehen können.

In Flugsimulatoren können angehende Piloten dann zusammen mit einem ausgebildeten Piloten üben. So kann Sprit gespart werden, es wird kein aktiv genutztes Flugzeug abgenutzt und es können alle möglichen Situationen wie gefährliche Wetterlagen oder der Ausfall bestimmter Maschinen simuliert und geübt werden, ohne jemanden zu gefährden.

Ein „Full Flight Simulator“ (FFS) ist ein sehr fortgeschrittener Simulator, welche fortgeschrittene Technik im Bereich Bewegung, Bild, Kommunikation und Flugtechnik einsetzt. Ein FFS kann zum Beispiel den Luftwiderstand des Flugzeugrumpfes simulieren oder Piloten Übungen der räumlichen Orientierung aussetzen, welche kritisch für die Flugsicherheit mit einem visuellen System sind. Dies gibt dem Piloten mehr nur als einen 180° Blick auf wichtige Objekte auf einem bestimmten Flughafen, Piloten können mit einem Simulator herausarbeiten, wie sie einen Flughafen genau anfliegen sollten.

Die Full Flight Simulatoren wurden von A bis D klassifiziert, mit D als höchsten Standard. Diese Klassifizierungen wurde jedoch vor einigen Jahren wiederum in sieben internationale Klassen aufgebrochen – Simulatoren der früheren Klasse D werden jetzt als Typ 7 klassifiziert. Klasse D/Typ 7 Simulatoren werden sowohl für Einstiegstrainings (Übergang zu einem anderen Typ Flugzeug) als auch für die wiederkehrenden Trainings für Piloten in der kommerziellen Luftfahrt eingesetzt (Alle kommerziellen Piloten müssen regelmäßig trainieren, meistens alle sechs Monate, um ihre Qualifikationen zu erhalten, um Passagiere in CAT Flugzeugen zu transportieren).

Wenn alles klasse läuft, wofür brauchen wir etwas neues?

Flugsimulatoren sind nicht nur groß und wiegen viel, sie kosten auch eine Menge Geld. Ein Typ 7 Full Flight Simulator kostet schon mal mehr als 12 Millionen US$ und da sind noch nicht mal die Kosten der Operation des Systems enthalten. Wenn ein neues Flugzeug veröffentlicht wird, wird das Ganze noch teurer, denn dann kann der alte Simulator nicht mehr benutzt werden. Aus diesem Grund ist Pilotentraining unglaublich teuer und für viele anstrebende Piloten einfach außer Reichweite.

Ist VR Pilotentraining nicht noch Zukunftsmusik?

Aktuell ist die Flugbranche über die Effektivität von Virtual Reality geteilter Meinung. Viele sagen, dass es nichts auf dem Markt gibt, das die bewährten Flugsimulatoren ersetzen könnte. Es ist unglaublich wichtig für Piloten, in einem echten Cockpit zu trainieren, wo sie nach einer Sauerstoff Maske greifen müssen, wenn sich das Cockpit mit Rauch füllt und sie auch die kleinsten Vibrationen des Flugzeugs im Sitz spüren können. Heute gibt es keine Beweise, dass Virtual Reality eine bessere Alternative zu den physischen Simulator ist, das kann sich aber in der Zukunft noch ändern. Es gibt gute Gründe, warum die Air Force und private Flugschulen VR anstatt der konventionellen Video Tutorials benutzen.

Die Zukunft von VR Pilotentrainings

In den letzten zehn Jahren wurde aus dem Traum einer VR Brille ein wichtiger Teil der Videospiel Branche. In 2016 gab es bereits mehr als 230 Unternehmen, die VR Produkte produzieren, unter anderem Google, Apple, Amazon, Microsoft, Sony und Samsung. 2018 hat Facebook dann den Half Dome vorgestellt, ein Prototyp mit varifokalem Display. Dies ermöglicht eine unbegrenzte Anzahl an Fokus-Distanzen von Nah über Mittel bis Fern. Das Blickfeld ist mit 140° mit Abstand das größte der Branche und dennoch büßt die VR Brille weder in Form noch in Gewicht gegenüber anderen Modellen etwas ein.

Aktuelle VR Technik benutzt Headsets und multi-projizierte Umgebungen, die die physische Präsenz des Betrachters in einer virtuellen Umgebung simulieren. Das für das VR Piloten Training am interessanteste Produkt ist jedoch das haptische System (auch bekannt als „Force Feedback“ im Gaming oder Militärtraining), welches Vibrationen und andere Empfindungen an den Benutzer weitergeben können. Fortschritte in der Technik haben dazu geführt, dass selbst die Air Force die Technologie als Teil ihres Trainingssystem benutzt, was bereits zu guten Ergebnissen bei Betroffenen von post-traumatischen Störungen (PTSD) geführt.

Auch private Flugschulen setzen die Technik bereits als Alternative zu Video Tutorials ein. Ein Cheftrainer einer australischen Flugfirma arbeitete vor kurzem mit einem Produktionsteam zusammen, um ein virtuelles Programm zu entwickeln, dass Schülern die Basics des Fliegens mit einem Smartphone und einem mobilen VR Headset beibringt. Man kann sogar einen VR Pilotenschein erwerben, mit weiteren Kursen in der Vorbereitung, wenn der erste erfolgreich ist.

Eine kurze Einführung in die besten Headsets und Plattformen auf dem Markt

A pilot’s logbook, badge and cap
A pilot’s logbook, badge and cap

VR Headsets sind aktuell entweder mobil oder verkabelt. Mobile Headsets erlauben es dem Benutzer, sein Smartphone in die Brille zu legen und dieses so zu einem VR-Gerät zu machen, das keine Kabel erfordert. Das Samsung Gear VR und Google Daydream View sind zum Beispiel günstige mobile Headsets. Verkabelte Headsets bieten 6 Freiheitsgrade (6DOF), um die Positionierung des Benutzers präzise für eine noch lebendigere virtuelle Realität zu erkennen. Aufgrund der begrenzten Rechenleistung von Smartphones im Vergleich zu Desktop oder Laptop Computern bieten die verkabelten VR Headsets eine viel lebendigere und realistischere Simulation des Cockpits.

Es gibt ein paar Dinge, die ein Benutzer für ein VR Flugtraining braucht:

Obwohl sie noch nicht für normale Nutzer verfügbar sind, wird aktuell der letzte Feinschliff an haptischen Systemen mit mechanischen Aktoren vorgenommen. Das sind Geräte, die an verschiedenen Teilen des Körpers angebracht werden, meistens an Hand oder Fingerspitzen für ein besseres Gespür in der Simulation. Dies hat für Flugsimulationen einen entscheidenden Vorteil; VR Piloten bekommen eine spürbare Bestätigung, dass sie einen Knopf oder Hebel betätigt haben, während Sie im Flug sind.

Immersive Flug software

Diese Software ist für seinen hohen Realismus beliebt. Das letzte Update brachte ein neues High Definition Interface mit den realistischsten Details in einem Flugsimulator.

DCS World wird als einer der besten Simulatoren für den PC angesehen, auch aufgrund seines Realismus. Dies ist viel mehr als ein Videospiel, als Pilot müssen Sie hier ein virtuelles Flugzeug mit einem detaillierten Cockpit mit verschiedensten Instrumenten steuern.

Aerofly2 besitzt frische, detaillierte Cockpits und eine für Kunstflug ausgelegte Physik. Der Nutzer kann den gesamten Südwesten der USA befliegen, mit fortgeschrittenen 3D Grafiken und Flugdynamiken, die Piloten in ein realistisches Szenario werfen.

Wie Piloten und die Flugbranche VR zu ihrem Nutzen einsetzen können

Eine Sache ist ganz klar: VR in der Luftfahrtbranche kann nicht mehr ignoriert werden, auch nicht wenn Sie ein Pilot oder Flugtrainer sind, der sich in seinem konventionellen Typ 7 FFS ganz wohl fühlt. Die Anzahl an VR Headsets bei jeder Flugshow und Ausstellung sind dafür ein Beweis, genauso wie die Case Studies des Militärs, die die Kosten, Effektivität und das Benutzererlebnis von VR Trainingssystemen untersucht haben.

VR Flugsimulatoren werden echte Erfahrungen in der Luft aber nicht ersetzen können, Sie öffnen jedoch die Tore für eine neue Generation an anstrebenden Piloten, die sich das Training in den High-End Simulatoren nicht leisten können.

Auch wenn die VR Technik noch in seinen Kinderschuhen ist, machen wir große Fortschritte. Für den Augenblick können die Piloten von Morgen schon mal in eine Cessna 172 steigen, einen Airbus A320 fliegen oder eine Boeing 747 meistern. Sind wir doch einmal ehrlich, jeder Pilot hat lange vom Fliegen geträumt, bevor er sich in ein richtiges Cockpit setzen konnte.

Wenn Sie sich mehr für einen Flug in einem Privatjet interessieren, als das Sie das Steuer in die Hand nehmen wollen, helfen wir Ihnen dabei gerne. Rufen Sie doch einfach unser Team unter +1 516 432 5901 an oder melden Sie sich online, um ein persönliches Angebot für Ihren Privatflug zu erhalten.

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